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Stephan Sulke: Mensch ging das aber schnell

Stephan Sulke… erinnert sich noch jemand? Das Lied von der Uschi, die keinen Quatsch machen sollte, das fällt mir bei diesem Namen ein. Ich dachte immer, der Sulke sei Berliner, jetzt höre ich er sei Schweizer, dann lese ich, er sei in Shanghai geboren… Eine abwechslungsreiche Vita hat er, nachzulesen auf seiner Homepage (Link weiter unten). Gibt’s den noch? Ja. Irgendwie war er immer da, mal als Musiker, mal als Autor, dann wieder als Bildhauer, auch in der Architektur hat er sich versucht.
Aktuell wieder aufmerksam geworden auf Stephan Sulke wurde ich durch die Sendung „Zimmer frei“, in der er vor einigen Wochen zu Gast war.

Ich gucke „Zimmer frei“ immer wieder schon alleine deshalb ganz gerne, weil ich mich da so herrlich über Christine Westermann wundern kann. Gegen ihre moderatorische Unfähigkeit kommt selbst die „Rampensau“ Götz Alsmann nicht an. Da war er also, der Stephan Sulke, ein grantelnder älterer Herr, nicht gerade sympathisch aber auch nicht gerade unsympathisch, man merkte deutlich, daß er kein einfacher Mensch ist; aber wer ist das schon.
Sein Live-Gesang im Studio war nicht so berauschend und da kam die Frage in mir auf, ob das alles ist, was der Mann drauf hat. Also suchte ich im Web nach seiner Homepage, fand dort die Abteilung Video und einige Stücke von seiner neuesten CD „Mensch ging das aber schnell“ zum Reinhören.

Und obwohl ich mich ja eigentlich nur davon überzeugen wollte, daß da nicht viel Dolles ist, blieb ich dann dort hängen, hörte eins übers andere Stück, klickte noch ein Video an und noch eines. Nachher hol ich mir die CD.

Nachdenkliche Texte, nachdenklich machende Texte, eingängige Melodien, überraschend gut gesungen, was Schönes für lange Winterabende.

Link


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3 Kommentare
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  1. Danke für den Tip. (ich belasse es absichtlich bei dem einen p – verdammte Rechtschreibreform!)

  2. Gucky sagt:

    @Holger Ehrlich
    Ich habe den Sinn des zweiten p auch nie erkennen können… :shock:
    Inzwischen habe ich mich aber an die neue Schreibweise gewöhnt (gewöhnen müssen).

  3. CeKaDo sagt:

    Ich habe den Stephan Sulke nun zweimal live erleben dürfen. Und ich kann sagen, daß er auf der Bühne ein charmanter Profi ist, der mit Modulation und Lautstärke seiner Stimme spielt. Er schafft es, seine Zuschauer mit Charisma und eben dieser spielenden Stimme völlig in den Bann zu schlagen.

    Und die unsägliche Uschi ist lediglich ein Aufhänger für den ewigen Treppenwitz des geteilten Publikums. Stephan Sulke bewegt keine Massen mehr, er spielt vor kleinem Publikum in auserwählten Lokalitäten. Doch das was er macht, ist professionell und gut.

    Irgendwann gehe ich wieder einmal hin. Auch wenn ich Uschi nicht mag. Aber den Rest, den mag ich.

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