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Vorsicht Falle

Abzocke mit Handy-Gewinn

Sep 26th, 2009 | By Dreibein Peter | Category: Aktuell, Vorsicht Falle

Ganz harmlos fängt es an. In einem kleinen Werbekästchen auf irgendeiner Homepage kann man mit der Maus statt auf den „laufenden Keiler“ auf hin‑ und herfahrende Handys „schießen“. „Schieße 5 Handys ab!“, lautet die harmlose Aufforderung und man denkt an ein unverbindliches kleines Spielchen. Päng, päng, päng… REINGEFALLEN! (weiterlesen…)



Nachbartest: Dubiose Warnungen, dubiose Seite

Jul 4th, 2009 | By Dreibein Peter | Category: Aktuell, Vorsicht Falle

Egal wo Du wohnst, Nachbarn hast Du immer!
Ein Spruch voller Weisheit, der einem vor Augen halten soll, daß es manchmal gar nichts hilft, selbst wenn man wegziehen würde. Aber es kann natürlich auch anders sein, wenn die Nachbarschaft entsprechend mies ist.
Aber wer weiß schon tatsächlich irgendetwas über seine Nachbarn? Wir zum Beispiel wissen so gut wie nichts über diese Leute und von den meisten kennen wir nicht einmal ihren Namen. Gut, die Leute, die die Häuer direkt neben uns bewohnen, die paar mit denen schon mal häufiger gesprochen hat… von denen weiß man das vielleicht, von allen anderen nicht. Für uns haben wir einen familieninternen Kodex entwickelt und betitel die Leute nach ihrem Aussehen und ihrer Verhaltensweise. So heißt der eine nur „der Grieche“ weil er ein wenig aussieht wie man sich einen Griechen vorstellt, ein anderer ist der „Clown mit dem Hütchen“ und wieder ein anderer heißt bei uns und den Kindern nur „der Rotnasige“.

Mehr als das unbedingt Nötige wissen wir aber über unsere Nachbarschaft nicht und ehrlich gesagt, es interessiert uns auch nicht.
Mich würde es auch nicht interessieren, wenn da einer vorbestraft wäre oder beim Sex nur dann Lust empfindet, wenn er sich vorher in Taubenmist gewälzt hat.

Sicher, es mag da Leute geben, bei denen das anders ist, die gerne mehr über ihre Nachbarn wüßten. Vor allem interessiert viele, ob jemand in ihrer Nachbarschaft vorbestraft ist und ob von ihm möglicherweise eine gesteigerte Gefährdung ausgehen könnte. Nun gibt es aber ein Portal im Internet, das seinen Nutzern verspricht, Auskunft über Vorstrafen in der Nachbarschaft und über die Nachbarn überhaupt zu geben. Welche Rechte der Betroffenen dabei verletzt werden, das steht zunächst mal auf einem völlig anderen Blatt.
Unter nachbartest.de, nachbarstest.de und ähnlichen Domains agieren da Geschäftsleute die dem Interessierten kostenpflichtige Abos verkaufen wollen. Von 5 Euro pro Monat, zahlbar für ein ganzes Jahr, soll da die Rede sein.

Daß eine solche Seite grundsätzlich bedenklich, ja sogar verwerflich ist, muß meiner Meinung nach gar nicht erst diskutiert werden. Daß die Seitenbetreiber aber offensichtlich mit unlauteren Mitteln vorgehen, das ist dann doch einen Bericht hier wert.

Auf verschiedenen Seiten wird inzwischen heftig vor nachbarstest… gewarnt.
Dort berichten Betroffene zum Beispiel dieses:

Der Trick: Es wird für eine Gratis-Mitgliedschaft geworben, die ohne Kündigung nach 14 Tagen in ein Abo gewandelt wird für 60 Euro Jahresbeitrag. …
Internet Abzocke nachbartest.de!!!!!
Hallo alle zusammen!

Vorsicht vor nachbartest.de
Man bekommt eine Mail mit dem Inhalt:
Hallo XXXX!
Bei NachbarsTest.de wurde ein Eintrag zu Ihnen aus
Ihrer Nachbarschaft XXXX verfasst.
Sie als Betroffener sollten diesen Eintrag prüfen und Unstimmigkeiten sofort klären.
Gehen Sie bitte jetzt auf www.nachbarstest.de und prüfen Sie, was Ihre Nachbarn über Ihre Person geschrieben haben.
Ihr Team von
WWW.NACHBARTEST.DE

Es kommt aber noch toller, wie dieser Bildschirmauszug als Zitat beweist:

Das Bild zeigt deutlich: Gibt man in das Suchfeld auf der „nachbartest-Seite“ irgendeinen absoluten Blödsinn ein, werden trotzdem unterschiedliche Anzahlen von „Treffern“ suggeriert!

Auf der einen Seite also versucht man offenbar in Mails den Eindruck zu erwecken, auf dem Portal seien möglicherweise belastende Informationen über einen selbst gespeichert, das macht natürlich neugierig und lockt so manchen in die 60 Euro teure Abofalle. Auf der anderen Seite wird so getan, als läge quasi über jede nur erdenkliche (also auch frei ausgedachte) Adresse irgendeine Information vor. Allein schon die Tatsache, daß man „Donald-Duck-Straße in Dagoberthausen“ eingeben kann und auch noch einen Treffer erhält, sagt eigentlich schon alles.

Beruhigend nur, daß die Seite zu allen Tages‑ und Nachtzeiten selten mehr als „4 Besucher online“ anzeigt.

Mein Fazit: Finger weg!!!



Werfen Sie Ihr Geld zum Fenster raus!

Mai 23rd, 2009 | By Dreibein Peter | Category: Aktuell, Vorsicht Falle

Vollmundiger kann man kaum finanziellen Erfolg versprechen: „Ich habe innerhalb weniger Wochen einen sechsstelligen Betrag verdient!“
„Kaum zu glauben, aber ich wurde nach drei Monaten zum Millionär“ und „Erst seit ein paar Tagen dabei und schon kann ich davon leben.“

- Weltkonzern vergibt Erfolgslizenzen
– Die Lizenz zum Gelddrucken endlich gefunden
 – Finanzriese macht Internetnutzer reich

Das sind nur ein paar der Sprüche, die momentan durch Twitter und Mails verbreitet werden.
Folgt man dann einem der Links, landet man auf einer zunächst etwas verwirrenden Seite, bei der man auf den ersten Blick nicht erkennt, um was es eigentlich geht. Überall blicken einen Fotos glücklich lächelnder Menschen an, die „mit diesem System Erfolg“ gehabt haben wollen. Um was es geht, wie sie ihr Geld gemacht haben, was dort angepriesen wird, Fehlanzeige.
Da muß man sich durch die clever gemachten Folgeseiten klicken und wird während dieser Tour von immer neuen Erfolgsstories begleitet.

Um was geht es wirklich?

Bei den meisten dieser Angebote, unter anderem „freedom.ws“, wird es sich wohl um eine besondere Form des Multilevel-Marketings bzw. des Schneeballsystems handeln.
Zwar werden scheinbar Webseiten, Domains und „Businesscards“ angeboten, doch wird das unter Fachleuten zum Teil allenfalls als Blenderware angesehen, die nur dazu dient, um vor der Hand überhaupt irgendeinen handelbaren Artikel zu haben und nicht sogleich durch das Fehlen einer Ware als aufgeblasenes Scheingeschäft aufzufliegen.

Das Prinzip ist immer das selbe: Möglichst viele Menschen sollen einen Betrag einzahlen und nunmehr selbst wiederum möglichst viele Menschen finden, die ebenfalls einen Betrag bezahlen wovon man selbst dann eine Provision erhält. Das soll binnen kürzester Zeit zu großem Wohlstand führen.

Insbesondere bei „freedom.ws“ scheint es sich um eine Kombination auf Affiliate‑ und Multilevel-Marketing-Programm zu handeln. Es handelt sich nicht um Betrug, aber man wird auf Dauer kein Geld damit verdienen können. Angeboten werden hier in erster Linie Hosting-Pakete, die etwa halb soviel wert sind wie vergleichbare Angebote bei anderen Anbietern, aber doppelt soviel kosten. Wie es aussieht wird als einzige verfügbare Endung „.ws“ angeboten, was für West-Samoa steht, nicht unbedingt eine Domainerweiterung, die man sich wirklich für ein erfolgreiches Geschäft wünscht.
Zunächst einmal erscheint es verlockend, für einen überschaubaren Betrag eine Domain zu buchen und dann am Programm teilnehmen zu können. Jeder der sich nun auf die eigene Empfehlung hin ebenfalls dort anmeldet und einbezahlt, bringt einem Provisionen. Um aber wirklich die in Aussicht gestellten 5stelligen Beträge pro Woche verdienen zu können, muß man schon Tausende von Nachfolgern in der Pyramidenkette anwerben. Und da stellt sich die Frage, wieviele Leute man mit einer solchen Idee erreichen kann, wer überhaupt bereit ist, so eine Dienstleistung zu kaufen und ob man tatsächlich langfristig genügend Menschen unter sich im System ansiedeln kann, die regelmäßig einbezahlen.
Denn auch diese Leute wollen ja verdienen und müssen nunmehr ebenfalls Hunderte ja möglichst Tausende anwerben, damit genügend Geld von unten nach oben fließt.

Das Problem, das all diesen Systemen gemein ist, liegt darin begründet, daß keine einzigartigen oder besonderen Produkte oder Dienstleistungen angeboten werden, die man nicht auf überall sonst für wesentlich weniger Geld bekommen könnte. Deshalb wird es zunehmend schwerer für den einzelnen Vertriebspartner neue Kunden zu finden, die Geld für so etwas aufwenden wollen.

Wikipedia schreibt über die verschiedenen Schneeballsysteme:

Herz‑ und Schenkkreise

In Modellen wie Herz‑ oder Schenkkreisen, auch in Abgrenzung zu Pyramidensystemen als Schneeballsysteme bezeichnet, ist die fehlende Nachhaltigkeit des Modells sehr offen. Es werden keine tatsächlich werthaltigen Produkte oder Dienstleistungen angeboten. Neue Teilnehmer müssen eine Beitrittsgebühr an denjenigen zahlen, der sie für den Herzkreis geworben hat. Diesen Betrag behält der Werber zu einem je nach Modell unterschiedlichen Anteil. Die neuen Teilnehmer beginnen jetzt ihrerseits neue Mitglieder zu werben. Wenn sie eine ausreichende Zahl neuer Teilnehmer geworben haben, amortisiert sich ihr eigener Mitgliedschaftsbeitrag, und sie machen Gewinn. Ein frühes Beispiel in Deutschland war die 1746 gegründete Dukatensozietät.

Gut durchdachte Schneeballsysteme wachsen eher langsam und kollabieren entweder durch staatlichen Eingriff oder an verbreitetem Erkenntnisgewinn bei den potenziellen Neukunden. Schneeballsysteme sind in der Regel leicht zu erkennen, so dass Neukunden gewarnt werden können. Es wird im Laufe der Zeit immer schwieriger, neue Mitglieder anzuwerben, die auf das System hereinfallen. Allmählich steigt der Anteil der Mitglieder, die ihre Investition nicht mehr amortisieren können. Das System kollabiert, wenn auch die zuvor erfolgreichen Mitglieder aufgeben und das System wechseln.

Pyramidensysteme

Im Gegensatz dazu werden in Pyramidensystemen Produkte von oben nach unten weitergereicht, dabei kommt es zu einer Preissteigerung. A wirbt B, B muss bei A ein Produkt kaufen (dieses kostet B z. B. 50 Cent mehr als A), B kann dieses Produkt nun weiter verkaufen, oder wirbt C, der das Produkt ab sofort von B bezieht (50 Cent teurer) usw… Dies funktioniert nur bis zu einem bestimmten Preis, danach bricht das System für die untersten zusammen. Das Gefährliche daran ist der Produktfluss von oben nach unten in die Breite, die Weitergabe der Produkte von A nach B zu Ⅽ und die Veränderung der Preise.

Multi-Level-Marketing

Schwierigkeiten bereitet oft die Abgrenzung von illegalen Schneeballsystemen zu legalem Strukturvertrieb oder Multi-Level-Marketing. Der Übergang ist fließend und teilweise nicht alleine von der Ausgestaltung der Regeln, sondern auch dessen faktischer Umsetzung abhängig. Grundfrage für die Abgrenzung ist: Würde der Kunde das angebotene Produkt erwerben, selbst wenn er keine Provision für die Vermittlung von Neukunden erhielte?

Bei einem Schneeballsystem steht regelmäßig die Verdienstmöglichkeit für die Anwerbung von Neukunden im Vordergrund. Dies zeigt sich bereits bei der Ansprache: Bei Schneeballsystemen wird mit Verdienstmöglichkeiten statt mit Konsumprodukten geworben. Bei zulässigem Multi-Level-Marketing wird das Produkt hauptsächlich an Verbraucher vertrieben, die nicht gleichzeitig Teil des Vertriebssystems werden.

Indizien für ein illegales Schneeballsystem sind:

* Verdienstmöglichkeiten bestehen überwiegend aus den Vorteilen, die für die Anwerbung neuer Mitglieder gewährt werden, dabei wird oft von sog. „passivem Einkommen“ (oder „selbständigem Einkommen“) gesprochen.
* Das vertriebene Produkt ist oft überteuert.
* Die Handelsmarge oder Vertriebsprovision ist für Produkt und Branche ungewöhnlich hoch.
* Es gibt kaum Kunden, die das Produkt zum angebotenen Preis ohne Provisionsaussichten erwerben würden.

In der Schweiz wird in erster Linie auf das Kriterium der Ausschließlichkeit abgestellt (entsprechend dem ersten Kriterium): Wenn eine Amortisation der Eintrittssumme ausschließlich über die Anwerbung neuer Mitglieder möglich ist, handelt es sich um ein Schneeballsystem. Diesfalls hängt die Möglichkeit zu einer Amortisation von der bestehenden Marktsättigung ab, ⅾ. h. das Neumitglied riskiert, bei gesättigtem Markt an der Amortisation zu scheitern, weil nicht mehr ausreichend viele neue Mitglieder gefunden werden können. Darin, dass ein Neumitglied den Sättigungsgrad des Marktes nicht beurteilen kann und damit letztlich bei der Bezahlung seiner Eintrittssumme mit dem Zufall spielt, liegt das „lotterieähnliche Element“, das dem Verbot von Schneeballsystemen zugrunde liegt.

Quelle: Wikipedia, „Schneeballsystem“, Liste der Autoren

Auch wenn diese Systeme auf den ersten Blick verlockend wirken, läuft es doch am Ende immer darauf hinaus, daß ganz oben in der Kette jemand richtig gut verdient, während weiter unten sich Hunderte abrackern, um neue Kunden zu werben. Früher oder später, so zeigt die Erfahrung, bricht jedes dieser Systeme –und sei es durch staatliche Intervention‑ zusammen und alle stehen mit leeren Händen da.



Falsche Antivirenwarnung

Apr 7th, 2009 | By Dreibein Peter | Category: Aktuell, Vorsicht Falle

Schnell ist es passiert, daß man einen Virus, Trojaner oder Wurm auf seiner Festplatte eingefangen hat. Diese Schadprogramme können dann mehr oder weniger großen Schaden verursachen, bis hin zum kompletten Datenverlust oder zur Zerstörung des Betriebssystems.

Klugerweise haben sich die meisten mit Anti-Virenprogrammen und entsprechenden Hilfsmitteln ausgestattet, sodaß sie glauben, vor diesen Übeltätern sicher zu sein.

Wie groß ist dann aber die Überraschung, wenn plötzlich doch auf einmal ein Warnfenster aufgeht und die Meldung erscheint, man habe einen Haufen übler Schadprogramme auf dem Rechner; und das obwohl man doch alles getan und regelmäßig seinen Rechner überprüft hat.

Manch einem kommen da Zweifel, ob das eigene Anti-Virenpaket, das man vielleicht sogar kostenlos bekommen hat oder das man nicht immer regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht hat, überhaupt gut genug funktioniert.
Da nimmt mancher dann gerne das ebenfalls gleich mit der Warnung angebotene kostenlose Anti-Virenprogramm in Anspruch und lädt es sich herunter.

Jedoch genau in diesem Moment infiziert man seinen Rechner mit Schadsoftware!

Man schaue sich nur dieses Bild hier an:

schad1

Da könnte man glatt meinen, der eigene Rechner sei verseucht. Die Warnungen sind denen des Betriebssystems Windows täuschend echt nachempfunden.
Haken an der Sache: Auch der Autor dieses Artikels hat diese Warnung bekommen und der verwendet gar kein Windows. Die gesamte Bildschirmanzeige ist nichts weiter als ein Fake gewiefter Virenprogrammierer. Unbedarfte Internetnutzer sollen auf diese Weise dazu gebracht werden, vermeintlich nützliche Programme herunterzuladen, wobei sie ihren Rechner aber erst recht infizieren.

Deshalb gilt ein alter Rat umso mehr: Vertrauen Sie niemals dubiosen Quellen!
Schließen Sie solche Seiten sofort! Schauen Sie nach, ob nicht im Hintergrund ein Donwload gestartet wurde und brechen Sie diesen ggf. sofort ab. Sollte bereits eine Datei heruntergeladen worden sein: Löschen Sie diese unverzüglich, ohne sie auszuprobieren!



Erbärmliches Tun

Mrz 9th, 2009 | By Dreibein Peter | Category: Vorsicht Falle

Eine der albernsten und jämmerlichsten Anleitungen für SEOs (Suchmaschinenoptimierer) habe ich bei Chaim entdeckt.
Chaim rät in seinem Artikel tatsächlich dazu, Wikipedia-Artikel gezielt und mit gefälschten Doppelaccounts zu manipulieren. Man soll die mühsam zusammengesuchten Weblinks, die die Wikipedia-Autoren zusammengetragen haben, zum Zwecke des Hochpuschens der eigenen Seite in den Suchergebnissen entweder mal löschen oder mal durch eigene (und somit vielleicht irrelevante) Links ersetzen.

Ich finde das schlicht und ergreifend erbärmlich.

via Matthias Süß



Wir haben Tante Google entführt

Jan 31st, 2009 | By Dreibein Peter | Category: Vorsicht Falle

Hach, was ein Theater. Die ganze Blogosphäre ruckelt und zuckelt, nur weil Google mal nicht geht.
Wieviel Lösegeld würde man wohl bekommen, hätte man Google entführt?



1. Betrug kann man lernen, 2. Umsatz mit Amazon erzielen

Jan 24th, 2009 | By Dreibein Peter | Category: Vorsicht Falle

Heute geht es um zwei, voneinander unabhängige Themen:

1. Abenteuerliche Werbeeinschaltung via Google-Adsense:

Kontextsensitive Google-Werbung kann ja manchmal die abenteuerlichsten Anzeigen bescheren. Eben las ich auf VanDyrks Seite und auf einmal fällt mein Auge auf diese nebenan eingeblendete Werbung:

betrug.gif

2. Umsätzte mit der Amazon-Partnerschaft:

Eigentlich besuchte ich VanDyrks Seite, weil er dort etwas über seine Amazon-Partnerschaft schreibt. Wie viele andere Blogger setzt er neben anderen Anzeigen-Programmen auch auf eine Partnerschaft zu Amazon.
(weiterlesen…)



Datenschutz

Sep 6th, 2008 | By Dreibein Peter | Category: Vorsicht Falle

zwang.gif

Hoffentlich ist es damit bald wirklich vorbei.

Ich hasse es, wenn ich keine Auswahlmöglichkeit habe, sondern von irgendeinem Internetanbieter sozusagen gezwungen werde, eine solche Klausel automatisch zu akzeptieren. Sicher, man kann widersprechen, doch wer tut das? Vor allem wenn das Akzeptieren des Pferdefußes „wir verkaufen Deine Daten an jeden der sie braucht“, an das Empfangen des evtl. gewünschte Newsletters oder die Teilnahme an einer Rabattaktion gekoppelt ist.

Erlaubt sollen nur solche Weitergaben von Daten sein, denen der Kunde nicht nur irgendwie zugestimmt hat, sondern die er ausdrücklich wünscht.



Frau Zehnbauer kennt mich nicht mehr, aber ich kenne Dich!

Jul 9th, 2008 | By Dreibein Peter | Category: Vorsicht Falle

Frau Zehnbauer, Internet-Sternchen aus Mannheim und bekanntgeworden durch ihr „lustiges“ Telefonat mit der Polizei, war auch auf der Plattform „Wer-kennt-wen?“ mächtig aktiv.

Innerhalb weniger Tage „kannte“ sie über 2.500 Leute und nun ist sie, mitsamt ihrem User-Profil, über Nacht auf „Wer-kennt-wen?“ verschwunden. Schade eigentlich.

Bei „wer-kennt-wen?“ geht es darum, ein eigenes einfaches Profil zu erstellen, ein Foto hochzuladen und dann zu gucken, wer einen alles kennt und wen man da so alles kennt. Das hört sich zunächst irgendwie doof und langweilig an, aber das ändert sich sofort, wenn man die ersten Bekannten entdeckt hat und verwundert feststellt, wen die alles kennen und mit dem man alles gemeinsame Bekannte hat.

Längst vergessene Namen und Gesichter tauchen auf einmal wieder auf und es ergeben sich, oft nach Jahren, Kontakte mit denen man gar nicht mehr gerechnet hätte.

Ich bin ja nun wahrlich nicht derjenige, der bei irgendwelchem Internet-Quatsch mitmacht, aber bei „Wer-kennt-wen?“ habe ich tatsächlich einen Haufen alter Bekannter wiederentdeckt. Gerade vorgestern habe ich mich mit einem getroffen, den ich gewiss schon vier oder fünf Jahre nicht mehr gesehen habe. Ein anderer lebt inzwischen in Kanada und hat mich herzlich eingeladen.

Es lohnt sich also, so finde ich, da mitzumachen. Es kostet nichts, verpflichtet zu nichts und macht Spaß.

Ja und was ist mit Frau Zehnbauer?
Nun, die wurde inzwischen von beinahe jedem Teilnehmer angeklickt und hat auch hundertfach täglich bestätigt, daß sie alle diese Leute ebenfalls zu kennen glaubt. Naja…



Passwort vergessen

Okt 25th, 2007 | By Dreibein Peter | Category: Vorsicht Falle

Ich:
…Ich habe das Passwort für Ihren Dienst verlegt. Ich kann mir auch von ihrem System kein neues automatisch zusenden lassen, da sich meine E-Mailadresse zwischenzeitlich geändert hat und Ihre ‚Passwort-vergessen-Funktion‘ nur eins an die alte Adresse schicken will. Bitte senden Sie mir doch ein neues Passwort.

Support:
Bitte verwenden Sie einfach das von 7 Jahren bei der Anmeldung mitgeteilte Passwort. Viel Spaß!

Ich:
Das vor 7 Jahren mitgeteilte Passwort habe ich vergessen, senden Sie mir doch bitte ein neues.

Support:
Mit der Passwort-vergessen-Funktion können Sie sich jederzeit ihr PW an ihre vor 7 Jahren hinterlegte E-Mail-Adresse senden lassen. Viel Spaß!

Ich:
Die vor 7 Jahren angegebe E-Mail-Adresse habe ich lange schon nicht mehr. Bitte verwenden Sie diese Adresse hier und senden Sie mir eine neues Passwort.

Support:
Bei Problemen mit dem Login auf unseren Seiten wenden Sie sich bitte freundlicherweise an unseren Support.

Ich:
Ich habe doch die ganze Zeit schon Mails an Ihren Support geschrieben. Ich habe mein PW vergessen und inzwischen eine neue E-Mail-Adresse.

Support:
Vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Produkten. Wußten Sie, daß wir auch günstige Flatrateangebote haben? Bitte informieren Sie sich auf unserer Produktseite.

Ich:
Bin ich hier nur von Doofen umgeben?

Support:
Herzlichen Dank für Ihren Hinweis. Wir haben Ihnen soeben ein neues Passwort an Ihre neue Adresse gemailt.

Haben die wirklich gemacht! Ging ja fix!



Yahoo! Photos wird geschlossen

Sep 7th, 2007 | By Dreibein Peter | Category: Vorsicht Falle

Yahoo! teilt dazu mit:

Seit einiger Zeit schon gibt es bei Yahoo! zwei unterschiedliche Foto-Dienste — Yahoo! Fotos und Flickr. Wir haben uns entschieden, Yahoo! Fotos zu schließen und uns ganz auf unsere preisgekrönte Foto-Community Flickr zu konzentrieren.

Yahoo! Fotos wird offiziell am 18. Oktober 2007 geschlossen. Sie werden bis zu diesem Tag die Möglichkeit haben, Ihre Fotos ganz einfach und mit wenigen Klicks zu Flickr umzuziehen oder sie in der Originalauflösung von Yahoo! Fotos auf Ihren Computer herunterzuladen. Sie müssen aber rechtzeitig aktiv werden, denn nach der Schließung von Yahoo! Fotos werden Ihre Fotos gelöscht und nicht mehr online zugänglich sein.

Bitte treffen Sie Ihre Entscheidung vor dem 18. Oktober 2007. Sollten Sie bis zu diesem Zeitpunkt nicht aktiv gewesen sein, werden alle Fotos in Ihrem Yahoo! Fotos Account gelöscht.



Abschied von „politically incorrect“ aus der Blogroll

Jul 23rd, 2007 | By Dreibein Peter | Category: Vorsicht Falle

Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, ein Weblog aus meiner Blogroll zu entfernen.
Natürlich pflege ich meine Blogroll sowieso immer regelmäßig und lösche Einträge von Blogs, die nicht mehr existieren oder die weitgehend ohne Inhalte geblieben sind. Bislang habe ich nur ein Mal von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, bewußt ein Weblog zu entfernen, weil ich mich davon distanzieren will; das war als mir Einträge in einem Frauenblog über meine Person zu persönlich, zu niederträchtig und fehl am Platze erschienen und ich nicht laufend mit „langen Negerschwänzen“ in einer Tour genannt werden wollte.

Heute habe ich mich entschieden, das Weblog „politically incorrect“ aus meiner Blogroll zu entfernen und dies möchte ich begründen.
Der Hauptgrund ist, daß viele meiner Leser die Einträge in meiner Blogroll als Leseempfehlung verstehen möchten und ich dieses Weblog nicht empfehlen möchte. Ich lese „politically incorrect“ und ich lese dort sehr gerne. Dort wird eine pro-amerikanische und teils anti-islamistische politische Haltung vertreten, die ich genauso wahrnehmen und kennen möchte, wie ich die Meinung der etablierten Parteien, der Kirchen, zahlreicher Medien und diverser Sekten kennen will. Dort zu lesen, lasse ich mir deshalb weder von irgendwem anlasten, vorwerfen oder gar verbieten.

Aufgrund der Tatsache, daß dieses Weblog aber in meiner Blogroll auftaucht, könnten Einzelne den Schluss daraus ziehen, ich würde die Meinungen die in „politically incorrect“ verbreitet werden, teilen oder die Verbreitung dieser Meinungen unterstützen. Das ist aber nicht der Fall.
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Bonustiger verschenkt Laptops und iPods

Jul 21st, 2007 | By Dreibein Peter | Category: Vorsicht Falle

Na, das ist doch mal was, oder? Dies ist ein Angebot der Firma krass edv-Training aus Coesfeld, un diese hat einen Dienst unter der Domain bonutiger.com ins Leben gerufen, bei dem man sich absolut kostenlos anmelden kann und dann vielleicht hochwertige Produkte geschenkt bekommt.
Aber Halt!
So ganz geschenkt bekommt man die Sachen nämlich nicht, denn die „Geschenke“ sind nur Bonus-Prämien für neugeworbene Kunden der Partnerfirmen. Voraussetzung, um etwas zu bekommen, ist nämlich dass man zuerst einmal selbst Kunde bei einem der Partnerunternehmen wird. Dann muß man noch bis zu 15 Freunde finden, die sich ebenfalls beim „Bonustiger“ einschreiben. Aber damit nicht genug, denn diese Freunde müssen nunmehr auch wiederum selbst die Dienstleistung eines der Partnerunternehmen buchen.
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Erfahrungen einbringen

Jul 20th, 2007 | By Dreibein Peter | Category: Vorsicht Falle

Im Februar 2007 habe ich in ein Praktikum bei einer Tankstelle erste Erfahrungen auf dem Gebiet der Menschen gemacht und möchte diese auch in Sie einbringen.

Mehr aus dieser abenteuerlichen Bewerbung bei Thomas im Bestatterweblog.



Ägypten 96 Euro

Jul 18th, 2007 | By Dreibein Peter | Category: Vorsicht Falle

Viele Blogger haben ja Werbung auf ihren Seiten geschaltet und wenn mich ein Angebot interessiert, klicke ich auch gerne mal darauf.
Heute war ich bei Barbara auf „a su salud“ (zu Deutsch: ein saurer Salat) und stieß dort auf eine Anzeige für einen Reiseunternehmer.

Direkt die erste Zeile warb „Ägypten ab 96 Euro“. Na, das kann ja nix sein, dachte ich, klickte aber trotzdem mal darauf, vielleicht kann man ja ein Schnäppchen machen.

expedia2.jpg

Es öffnete sich eine Seite von expedia.de und da war dann von 96 Euro gar nichts mehr zu sehen.

Hurghada & Safaga € 447,-
Sharm el Sheikh/Nuweiba € 479,-
Luxor & Assuan € 486,-
Marsa Alam & Queseir € 512,-
Kairo & Gizeh & Memphis € 609,-
weitere Angebote Ägypten € 1110,-

Nun, da suche ich doch mal weiter, irgendwo muß doch das 96 Euro-Angebot sein!
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