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Kinder

Dringendes Gespräch

Jul 31st, 2009 | By Dreibein Peter | Category: Aktuell, Kinder

Unsere Kleine geht ab dem jetzt bald beginnenden neuen Schuljahr auf die höhere Schule.
Da mußte ich sie anmelden, was wir vor einigen Wochen erledigt haben. Gestern ruft die Schulsekretärin an und bittet mich zu einem dringenden Gespräch mit dem Rektor.
Ich fahre heute da also hin:

Hab ne halbe Stunde warten müssen, dann kommt der Rektor aus seinem Büro, begrüßt mich, bittet mich rein und will wissen, was ich von ihm will.

„Ja, eigentlich gar nichts.“

„Genau, wir hatten doch schon alles besprochen, oder?“

„Ja, eben.“

„Und warum sind sie dann hier?“

„Weil die Schulsekretärin gestern angerufen und mich zu Ihnen herbestellt hat.“

„Ach was?“

„Doch.“

„Hm, ich will aber gar nichts von Ihnen.“

„Dann ist ja gut und dann kann ich ja wieder gehen.“

„Ja, eigentlich schon.“

„Tschüß!“

„Tschüß!“



Hungerkur

Jul 31st, 2009 | By Dreibein Peter | Category: Aktuell, Kinder

Unsere Kleine hat seit geraumer Zeit zwei Hasen.
Nun ist es so gekommen, wie es wohl in vielen Familien kommt, wenn Kinder das Interesse an den Tieren verlieren: Würde ich mich nicht regelmäßig um die beiden Hoppler kümmern, wären sie schon verhungert und verdurstet.

Ein paar Mal habe ich mir das angesehen und dann haben wir die Kleine ernsthaft ermahnt.
Geschimpft, gestraft und gezwungen haben wir sie, nichts hat wirklich geholfen.

Vor einer Woche kam mir die Idee: „Hör zu, wenn ich feststelle, daß Du den Hasen nichts zu Fressen gegeben hast, dann bekommst Du auch einen Tag lang nichts zu essen!“

Zwei hungrige Tage haben das Kind zur Besinnung gebracht, neuerdings werden die Hasen morgens als erstes und dann noch mehrmals täglich versorgt und umhegt.

Merke: Auch Tierliebe geht durch den Magen!



Ich will Sex!

Jul 31st, 2009 | By Dreibein Peter | Category: Aktuell, Kinder

Manchmal bin ich der grausamste Mensch auf der Welt, so sehen das zumindest meine Kinder. Man kennt das doch, eben noch umgarnen sie einen und sind lieb und goldig, man ist der „beste Daddy der Welt“ und schon weiß man als erfahrener Papa, daß die Kleinen irgendetwas von einem wollen.

Tja und wenn es das dann nicht gibt, wenn die erhoffte Erlaubnis verweigert wird, dann ist das Geschmolle groß, dann ist es ruck zuck vorbei mit dem „liebsten Daddy“.
Ich will gar nicht wissen als was mich mein 15jähriger dann betitelt, irgendwas wird er sich schon in den Milchbart brummen, wenn er die Tür seines Zimmers zuknallt und irgendwelche Gegenstände in seiner Stube mit Fußtritten traktiert.

Aktuell geht es um Herzensdinge. Der junge Mann steckt derzeit so voller aufkeimender Hormone, daß er glaubt, ihm entgehe etwas Elementares und seine Lebenszeit würde unnütz vertan, nur weil er keine adäquate Sexualpartnerin aufzuweisen hat. Wir sind heilfroh darüber und durchaus der Auffassung, daß man sich damit auch noch ein wenig Zeit lassen kann. Wir sind nun wahrlich keine Anhänger fehlgeleiteter christlicher Selbstkasteiungstheorien (True Love waits), aber Kinder müssen ja nicht unbedingt schon ab dem elften Lebensjahr unentwegt auf der Suche nach einem paarungsbereiten Menschwesen sein.

Zu unseren Vermeidungsmaßnahmen gehört zum Beispiel, daß wir dem Jungen nicht jede auswärtige Übernachtung erlauben, vor allem dann nicht, wenn schon im Vorfeld klar ist, daß irgendeine überkandidelte Tussi sturmfreie Bude hat.

Nun hatte der Junge aber ausgerechnet für heute Nacht wohl die Nacht der Nächte geplant und genau das mußten wir ihm jetzt leider versagen, da wir morgen ganz früh wegfahren.

So’n Pech aber auch!

Leider hat er es versäumt rechtzeitig auf den Termin hinzuarbeiten und seine Absichten bezüglich aushäusiger Übernachtung gerade eben mal so zwischen Tür und Angel bekanntgegeben.
Jetzt schmollt er, fühlt sich „voll angepisst“ und in seinem Erwachsenwerden unterdrückt.

Er wird es überleben.

Bild: Pixelio.de von Stephanie Hohlschläger ©



Baumfrage mit Sättigungseffekt

Apr 27th, 2009 | By Dreibein Peter | Category: Aktuell, Kinder

„Papa, die Oma hat gesagt, ich soll abends nicht mehr so viel essen, weil man davon dick wird. Stimmt das, daß man von Sachen, die man abends ißt über Nacht dick wird?“

Tja, da stellt mich meine Kleine vor eine Frage, die ich aber auf Anhieb beantworten kann:

„Mein Schatz, ein Auto verbraucht ja auch nicht mehr oder weniger, wenn man es am Abend betankt.“

„Und Papa, wie ist das mit den Bäumen?“

„Was ist mit den Bäumen?“

„Die machen doch den ganzen Tag Photosynthese, so mit Chlorophyll und so.“

„Ja, das stimmt.“

„Mich würd‘ mal interessieren, ob das anstrengend ist für den Baum, wenn der den ganzen Tag so photosynthesiert. Weißt Du das?“

Hmmm, da muß ich passen. Ich habe der Kleinen gesagt, daß das schon eine Art Arbeitsleistung des Baumes ist, von der er sich in den nächtlichen Ruhephasen erholt, aber ob sich ein Baum müde fühlt?

Bild pixelio.de, © Rainer Sturm



Die fressen mir die Haare vom Kopf

Apr 22nd, 2009 | By Dreibein Peter | Category: Aktuell, Kinder

Wirklich wahr! Meine Kinder sind verfressene kleine Raubtiere. Alles was sich nicht mehr bewegt, wird binnen weniger Sekunden vertilgt. Wie oft schon habe ich mir ein herrliches Sandwich gemacht und kaum verlasse ich für eine Sekunde die Küche, ist das Ding aufgefuttert. Erst neulich hatte ich mir ein wunderbares Pastrami-Sandwich gemacht. Zwei dünne Scheiben Pastrami, eine Scheibe Gurke, ein Salatblatt und drei oder vier dünne Tomatenscheiben.

Darüber eine herrliche Cocktailsauce (2 EL Mayonnaise, 2 EL Ketchup, 2 EL Wasser, 1 zerdrückte Kaper, etwas Salz und Pfeffer und wirklich nur 2 Tropfen Sherry, alles sehr gut miteinander verrührend!) und dann wollte ich mir noch eben ein Getränk aus der Speisekammer holen und als ich wieder in die Küche kam, war mein Brot aufgegessen.

„Papa, ich dachte, das wäre für mich!“

Seit ich aber sowas hier in der Küche liegen lasse, bleiben die Kleinen davon weg:

schimmelbrot1

Das ist doch herrlich, oder?

Jetzt wird sich manch einer fragen, was das soll. Klicke einfach auf den „weiterlesen“-Link!

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BRAVO-Kondome werden in Massen geklaut! Pimmel zu klein!

Apr 18th, 2009 | By Dreibein Peter | Category: Aktuell, Kinder

Kaum legt das zur präbuterären Fickanleitung und Tokio-Hotel-Jubelpostille heruntergekommene Jugendmagazin BRAVO seiner aktuellen Ausgabe ein kostenloses Kondom bei, müssen die Zeitschriftenhändler die Hefte unter die Ladentheke packen, weil die „Kiddies“ in den Läden dutzendfach zugreifen, ohne zu bezahlen. Der Wunsch, ein Kondom zu besitzen, ist wohl größer als der Mumm, sich eins zu kaufen.

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Bela Ⅼ., Tankstellenmann aus Mannheim, sagt dazu: „Ein ganzer Stapel BRAVO-Hefte ist an einem Tag verschwunden, wir haben uns schon gewundert, warum so viele Kinder kamen und einzelne Päckchen Kaugummi kauften. Da muß jedes Kind eine BRAVO eingesteckt haben. Jetzt haben wir die Dinger hinter uns bei den Zigaretten liegen.“

Ich hoffe, daß es sich wenigstens wieder um ein Kinderkondom mit reduzierten Ausmaßen handelt, denn wie schreibt die BRAVO so schön:

„Gummialarm: Kondome sind für viele Jungs zu groß!“

Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, daß 12‑ und 13-jährige Bubis einfach noch nicht reif sind und ihre Pimmelchen nur deshalb das genormte Gardemaß noch nicht erreicht haben. Möglicherweise wäre es auch die Aufgabe eines Jugendmagazines, die Jugendlichen zu einem vernünftigen Umgang mit ihren frühen Trieben anzuleiten, statt frühpubertäres Penetrieren als die einzige Lösung aller Fragen hinzustellen.

Nein, ich bin nicht von gestern und mir sind die Entwicklungen durchaus bekannt, aber man muß doch nicht schon 10 bis 13 Jahre alte Kinder unentwegt dazu anleiten, Geschlechtsverkehr miteinander zu wollen oder zu haben.

BRAVO.de dazu:

„Von Mai 2007 bis Januar 2008 schickten 12.970 BRAVO.de-Nutzer ihre selbst gemessenen Penis-Daten ans Dr.-Sommer-Team. Jetzt präsentieren wir euch die wirklich krassen Ergebnisse der weltweit größten Penis-Messaktion! … Für jeden 4. Jungen ist das Standardkondom zu groß! Für 27,6 % der Jungs zwischen 13 und 20 Jahren ist das handelsübliche Standardkondom (52 mm breit) zu groß. Schlimmer noch: Jeder 5. Junge findet überhaupt kein passendes Kondom! Für 20,4 % der männlichen Jugendlichen sind auch die beiden einzigen, nur schwer erhältlichen Kondome mit einer Breite von 49 mm immer noch zu groß!“

Bleibt die Frage: Kondom zu groß oder Bübchen noch zu klein?



Eigentlich gemein

Dez 24th, 2008 | By Dreibein Peter | Category: Kinder

Zum Heiligen Abend erwarten wir die sogenannten Schwiegereltern, darüber freuen sich natürlich die Kleinen ganz besonders. Bedeutet es doch eine Vervielfachung der Geschenke gleich am Heiligen Abend.
Gemein wie wir sind, haben wir den Kindern aber nun erzählt, der Großvater sitze mit seiner Frau eingeschneit im Wochenendhaus und es sei nicht so ganz sicher, ob er kommen könne, vielleicht komme er gar erst am ersten oder zweiten Feiertag und natürlich müsse man mit der Bescherung auf sein Eintreffen warten.
Ha! Das steigert natürlich den Überraschungseffekt, wenn der Opa dann doch am Heiligen Abend kommt….

…es sie denn, die Kinder rufen den Alten auf seinem Handy an und fragen einfach…

Merke: Wenn man so’ne Geschichten plant: Opa einweihen!



Nomen est omen

Dez 9th, 2008 | By Dreibein Peter | Category: Kinder

Eigentlich sind meine Kinder ja Schweine. Nein, nein, nicht weil sie so unsauber sind oder gar so aussehen, nein, damit hat das nichts zu tun, aber sie sind die besten Allesfresser und Futterverwerter die man sich vorstellen kann. Immer hungrig und selbst Sachen die ein normaler Mensch nicht essen würde, werden zuverlässig vertilgt.

Doch hin und wieder trübt die eine oder andere Speiseverwertung dieses Vertilgungsglück. So mag die Kleine (11) nicht gerne Rosenkohl, Broccoli, Leber, Hase, Nieren, Muscheln und Fisch. Nun mag einer sagen, daß das alles Sachen sind, die Kinder nun mal eben nicht gerne essen, aber mein etwas Größerer (14) frisst das alles mit Begeisterung. Auf seiner Liste der Verweigerung stehen Möhren, Erbsen, Milch und Sahne ganz oben.

Nun habe ich aber neulich erst Rosenkohl gemacht, er schmeckt mir eben und erneut verzog die Kleine die Schnute und konnte die kleinen Knollen auf gar keinen Fall essen, ja sie drohte mir sogar damit, unverzüglich in den Teller zu göbeln, müsse sie auch nur eine davon essen. Ich erließ ihr den Rosenkohl und so behielt ich einiges davon übrig.

Am Abend wanderte der Kohl dann mit etwas frischer Gemüsebrühe in den Mixer, etwas Salz und Pfeffer dazu, ein paar angebratene Schinkenwürfelchen und einen Viertelliter Sahne, dann in der heißen Masse einen halben Rahmcamembert auflösen. Man glaubt kaum, wie lecker so eine Käse-Rosenkohlrahmsuppe sein kann!

Und während meine Allerliebste und ich die Suppe essen, gesellen sich die kleinen Vielfrasse dazu und wollen auch mal: Hmmmm, lecker! Was ist das denn?
Ich sage nur: „Rahmsuppe!“

Hmmm, lecker!

Seitdem heißen die Sachen bei uns einfach anders. Rosenkohl wird jetzt immer unter einer hellen Sauce verborgen und heißt jetzt „Kohlknospen“, Fisch heißt jetzt „Fischstäbchen ohne Drumherum“, sämtliche Innereien werden jetzt als „Delikatessfleisch“ bezeichnet und wenn ich am gebratenen Hasen zwei Beine wegmache, geht der bei den Kindern als „Springfasan“ durch.

Geht doch! Alles also keine Frage des Geschmacks, sondern lediglich eine Frage der Einbildung.

So, und jetzt gehe ich Kutteln, Pansen und Hirn zu „Delikatessfleisch“ veredeln.



Banken auf Datenpirsch?

Sep 25th, 2008 | By Dreibein Peter | Category: Kinder

Eltern von schulpflichtigen Kindern kennen das, es vergeht kaum ein Tag an dem die lieben Kleinen nicht irgendwelches Papier nach Hause schleppen, das wir Eltern lesen und möglichst noch unterschreiben sollen. Teilweise ist es, gelinde gesagt, der größte Quatsch und teilweise auch nur der orthographisch erbrachte Beweis der Sinnlosigkeit des Tuns der Lehrer unserer Kinder.

Was sich da an Rechtschreib‑, Grammatik‑ und Sinnfehlern präsentiert, das schlägt dem Faß den Boden aus.

Viele Eltern, das weiß ich, schmeißen den ganzen Kram einfach weg, andere unterschreiben alles blind und planlos, weil es ja „von oben“ kommt. Aber kommt da wirklich alles von oben und ist da wirklich alles zum Wohle meines Kindes?

Heute kommt der Große und möchte die schriftliche Einwilligung zur Teilnahme am Berufsnavigator.
Dazu heißt es in dem zum Zwecke der Papierverschwendung nur einseitig bedruckten A3-Plakat, auf dem man einfach zwei A4-Zettel abkopiert hat:

„Der Berufsnavigator ist ein Instrument, das Aufschluss über die verschiedenen Begabungen ihres Sohnes geben kann, zum Beispiel für den Beruf des Bäckers oder des Tischlers. Es besteht das Angebot … Kontakte zu einzelnen Firmen oder Verbänden herzustellen, damit Ihrem Sohn von dort Fördermöglichkeiten und Informationen direkt angeboten werden können.“

Das klingt auf den ersten Blick vernünftig. Seit man weiß, daß es kein Arbeitsamt mehr gibt, sondern nur noch eine Arbeitslosigkeitsverwaltungsstelle mit Sozialhilfeausschüttung, könnte es durchaus von Nutzen sein, wenn sich eine „Berufsnavigator GmbH“ auch noch ein wenig um die Berufsfindung der Kinder kümmert.

Aber worum geht es denen wirklich?
Das offenbart sich gleich darunter:

„Zudem erhält die VR-Bank Rhein-Neckar eG, Name, Adresse und Telefonnummer ihres Sohnes zur Vermittlung von Informationen zum Berufs‑ und Finanzstart.“

Na, das klingt dann doch schon ein wenig anders. Da möchte also eine Firma im Auftrag der Sponsor-Bank die Fähigkeiten der Schüler testen, Aufschlüsse über deren Hintergründe erlangen um ihnen dann Informationen zum Finanzstart anbieten zu können. Klar gesagt: Die wollen unseren Kindern ihre Bankprodukte verkaufen, nehme ich an.

Na toll! Aber gut, die haben ja eine Homepage, also gehe ich mal auf berufsnavigator.de, dort kann man sich ja sicherlich wunderbar über die Hintergründe informieren:

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Richtige Pommes

Sep 21st, 2008 | By Dreibein Peter | Category: Kinder

Ich muß mich damit abfinden, daß meine Kinder nicht wissen was Bandsalat ist, keine Ahnung davon haben was eine Wählscheibe sein könnte und auch mit den Begriffen Testbild und Umschaltpause nichts anfangen können. Ja selbst die gute alte Kinderstunde ist ihnen gänzlich unbekannt, sie könnten sich ja rund um die Uhr von japanischen Zeichentrickmonstern berieseln lassen.

Aber eigentlich wollte ich etwas von Pommes frites erzählen. Aber das hat auch etwas mit dem anderen Welt‑ und Wahrnehmungsbild von Kindern zu tun.
Aus Bequemlichkeit machen wir, wenn wir schon mal Pommes machen, immer Backofen-Pommes. Die kauft man gefroren, legt sie auf ein Backblech und im Backofen werden sie dann mehr oder weniger so wie richtige Fritten. Meiner Meinung nach eher weniger.
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Einbrecher?

Mrz 7th, 2008 | By Dreibein Peter | Category: Kinder

Seltsames geht vor in unserem Haus!

Vor einigen Wochen komme ich nach Hause und finde unsere Wohnungstür einen Spalt breit offenstehen. Mein erster Gedanke war, daß Einbrecher zugeschlagen haben könnten und so betrat ich unsere Wohnung mit der notwendigen Vorsicht. Aber die Wohnung war leer, daß heißt: Unser Zeug war noch da und kein Mensch weit und breit.

Eine Woche später kommen die Allerliebste und ich vom Einkaufen zurück und siehe da: Das gleiche Bild! Die Wohnungstür steht auf.
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Mutant

Dez 2nd, 2007 | By Dreibein Peter | Category: Kinder

Wir haben zwei Mutanten im Haus.
Der eine mutiert gerade von einem recht fügsamen großen Kind zu einem triebgesteuerten, aufsässigen Faulpelz. Er ist jetzt 13 ½ Jahre alt und würde am Liebsten jeden Tag bis 23 Uhr mit irgendwelchen „Kumpels“ herumhängen, um Pläne zu schmieden „wie man Weiber aufs Kreuz legt“.
Schule? Häusliche Arbeiten? Das sind Fremdwörter.
Irgendwelche Äußerungen der Eltern kommentiert man stets mit einem arroganten Schnalzen der Zunge und einem beleidigten Gesicht.
Au weia, ich sehe schon, mit dem Früchtchen werden wir noch unseren Spaß bekommen.
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Landschulheim

Nov 28th, 2007 | By Dreibein Peter | Category: Kinder

Klasse! Ganze zehn Tage, bevor die Lehrerin mit den Kindern ins Landschulheim fahren will, bekommen wir auch schon Bescheid.

Man hört die Lehrer ja immer stöhnen, ob der vielen Arbeit, der nervlichen Belastung und dem ständig wachsenden Druck. Hab ich sa sooooviel Verständnis für, ehrlich. Aber wenn die mit meiner Tochter mehrere Tage wegfahren will, möchte ich das doch schon ein bißchen früher erfahren. Die Kinder haben ja auch noch andere Verpflichtungen in diesen Tagen.



Die Zahnfee

Nov 27th, 2007 | By Dreibein Peter | Category: Kinder

Die Zahnfee kennt man ja vorwiegend im englischsprachigen Raum. Dort ist es angeblich dieses Fabelwesen, das kleinen Kindern im Austausch für ausgefallene Milchzähne, die diese unter ihr Kopfkissen legen, kleine Geschenke oder Münzen bringt.

Wir waren es nicht, die unseren Kindern dieses Ritual beigebracht haben. Sie haben vor Jahren ganz von alleine damit angefangen, uns zu erzählen, daß sie ihre Zähnchen unters Kopfkissen legen und wir sind einfach darauf eingegangen und haben dann für die nötigen Münzen gesorgt. Anfangs reichten noch einige Centstücke, zuletzt mussten es dann schon 50 Cent sein.
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Nie wieder

Nov 24th, 2007 | By Dreibein Peter | Category: Kinder

Frauen können ja gucken. Frau können nicht nur gucken, die können sooooo gucken. Wie ein neugeborenes Robbenbaby, mit ganz großen Augen, ganz unschuldig.

Ja und wenn mich eine meiner Frauen so anguckt, dann kann sie mich relativ schnell zum Dahinschmelzen bringen. Bei der Allerliebsten funktioniert das nicht mehr ganz so gut, weil die immer auch mal wieder ziemlich frech zu mir ist und da bekommt sie dann halt ab und zu auch mal die Quittung, indem ich ihre Robbenblicke ignoriere.
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